Ein Bügelschloss wird aus einer Rahmenhalterung entnommen.

Für das Hiplok DXF gibt es nun auch eine Rahmenhalterung. © Hiplok

Gesehen und Gefahren: Bunte Jahresstart-Mischung

 

Der Corona-Winter bietet noch mehr Anlass als sonst, um vor dem warmen Ofen zu bleiben: Wetter, Kontaktreduzierung und 15-Kilometer-Radius machen auch Radtouren kürzer und seltener. Stöbern in Neuheiten fürs Fahrrad bietet Abwechslung.

 

Radwelt hat sich nützliche und interessante Produkte angesehen und teilweise ausprobiert. Neue Winterreifen, Motorrad-Fahrräder, ein Schloß an der Hüfte, einen Corona-Radius-Rechner und noch mehr.

Die vorgestellten Produkte sind eine subjektive und redaktionell unabhängige Auswahl. Die ausprobierten Artikel wurden von den Herstellern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ausprobiert: Reifen für Schnee und Eis

Pirelli Winterreifen. Pirelli reiht sich mit dem Modell Cycl-e WT ein in die Riege der Hersteller von Fahrrad-Winterreifen ohne Spikes. Das „e“ im Modellnamen deutet auf die beabsichtigte Verwendung an Elektrofahrrädern hin, der Reifen kann aber genauso gut auch an unmotorisierten Fahrrädern genutzt werden. Die Lauffläche weist eine spezielle Gummimischung und Lamellen auf, die bessere Traktion auf feuchten, verschneiten und vereisten Flächen bringen sollen. Das schaufelförmige Design des Profils soll auch auf Schnee reichlich Vortrieb sicherstellen. Eine Pannenschutzschicht unter der Lauffläche soll vor Pannen bewahren, die Verwendung von recyceltem Gummi und Naturkautschuk die Nachhaltigkeitsbilanz verbessern.

Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt fährt sich der Reifen unauffällig. Es ist kein erhöhter Rollwiderstand zu spüren, auf feuchtem Asphalt liegt er satt und sicher in den Kurven. Wird es eisig, kommt Gummi naturgemäß an seine Grenzen. Dennoch hat der Pirelli Vorteile gegenüber herkömmlichen Reifen, denn auch auf vereisten Flächen rutscht er nicht unvermittelt weg, sondern bietet ein gewisses Maß an Kontrolle - gerät man auf eine vereiste Fläche, gibt es also noch eine Chance, heil davonzukommen. Bremsen oder Lenken ist aber auch mit diesem Reifen nicht möglich - in dieser Disziplin bleiben Spike-Reifen ungeschlagen. Aus Mangel an Schnee konnte der Reifen sein Können auf diesem Untergrund nur sehr begrenzt zeigen. Bei einigen Zentimetern Neuschnee war bezüglich des Griffs auf dem Untergrund kein Unterschied zu normalen Wetterverhältnissen zu spüren. Interessant wären noch die Fahreigenschaften auf festgefahrenem Schnee - diesen gab es in Berlin zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Sollte es soweit kommen, werden die Erfahrungen hier nachgetragen.

Update 08.02.2021: Der Wintereinbruch hat nun für ausreichend Gelegenheit gesorgt, um die Pirelli Winterreifen ausführlich im Schnee zu fahren. Festgefahrener Schnee verliert tatsächlich seinen Schrecken, die Reifen bieten ein hohes Maß an Lenkkontrolle und gute Übertragung von Bremskräften. Natürlich muss man dennoch Vorsicht walten lassen, die Haftung ist selbstverständlich nicht so gut wie auf normalem Asphalt, aber einem Standardreifen weit überlegen. Unberührte Schneedecken waren ebenfalls kein Problem, erst bei ungleichmäßig festgetretenem oder -gefahrenem Schnee kommt der Reifen an seine Grenzen und gerät ins Rutschen. Ebenso ist naturgemäß ab einer gewissen Höhe der Schneedecke kein Durchkommen mehr.

Insgesamt macht der Reifen einen guten Eindruck und steht den bekannten Produkten anderer Hersteller nicht nach. Er ist in den Größen 37-622, 42-622, 50-622 im Fachhandel erhältlich und kostet 50 Euro.

Infos gibt es beim Importeur Grofa.

 

 

Anti-Plattfuß-Einlage

Tannus Armour. Eine Reifenpanne bleibt eines der größten Schreckgespenster für Radfahrende. Reifen mit Pannenschutz sind je nach Modell schon sehr sicher, aber eben nicht hundertprozentig. Vollgummi- oder ausgeschäumte Reifen rollen schlechter und bieten weniger Komfort. Einen Kompromiss bietet die Pannenschutzeinlage von Tannus. Sie besteht aus Polymerschaum und umschließt den Schlauch komplett. An der dicksten Stelle unter der Lauffläche des Reifens ist sie bis zu 15 Millimetern dick. Schlägt der Reifen an Kanten einmal durch, soll der Schlauch davor geschützt werden, zwischen Reifen und Felge so eingequetscht zu werden, dass er Schaden nimmt. Der Schaum soll in Verbindung mit dem Schlauch mehr Komfort bieten als ein Vollgummireifen und weniger Gewicht auf die Waage bringen. Es gibt Versionen für mehrere Reifendurchmesser und –breiten von 24 bis 29 Zoll. Erhältlich ab 29,90 Euro im Fach- oder Versandhandel. Weitere Infos: https://tannus.com/armour/ (englischsprachig)

 

Heiße Öfen

Motorradhersteller bauen Elektroräder. Wenn Hersteller, die für ihre PS-starken Motorräder bekannt sind und teilweise kultisch verehrt werden, neuerdings auch Elektrofahrräder im Programm haben, ist das ein gutes Zeichen für die Verkehrswende? Jedenfalls ist es auffällig, dass in den letzten Monaten mehrere Firmen solche Modelle angekündigt haben. Am prominentesten ist sicherlich Harley-Davidson, die unter dem Markennamen Serial 1 eine Palette an Pedelecs anbieten, die auch alltagstaugliche Modelle umfassen. Gasgas, spanischer Hersteller von Trial-Motorrädern, will in Kürze ein umfangreiches Programm an Elektrorädern präsentieren, das von Mountainbikes bis zu Stadtfahrrädern reicht. Aus Italien kommt ebenfalls ein breites Angebot von Malaguti, das ab Februar erhältlich sein soll. Ducati hat E-MTBs und ein Trekkingrad im Angebot. Infos gibt es auf den Herstellerseiten von Harley Davidson, Ducati, Malaguti und Gasgas.

 

Bis an die Grenze

Corona-Radius-Rechner. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, hat die Bundesregierung festgelegt, dass ab einem Inzidenzwert von 200 pro 100.000 Einwohner über sieben Tage ein Bewegungsradius von 15 Kilometern ab Ortsgrenze nicht überschritten werden darf. Aber wie stellt man fest, ob man sich innerhalb befindet? Canvayo, eigentlich ein Unternehmen, dass ein Baukastensystem für Webseiten anbietet, hat ein kostenloses Online-Werkzeug entwickelt, dass auf einer Karte anzeigt, wo in etwa die 15-Kilometer-Grenze liegt. Da die Außengrenzen des ausgewählten Ortes als Ausgangspunkt dienen, ergibt sich also kein kreisförmiges Gebiet. Man kann sogar einen GPX-Track hochladen und so kontrollieren, ob sich die gewünschte Tour innerhalb des erlaubten Gebiets befindet.

Hier geht es zum Radius-Rechner.

 

Heizen mit Hightech

Digitsole Einlegesohlen mit Heizfunktion. Kalte Füße können eine Radtour schnell zur Tortur machen. Nicht allen reicht es, dicke Socken und Überschuhe zu tragen, um das zu verhindern. Eine wirkungsvolle Lösung sind wärmende Einlegesohlen. Die einfachste Version ist in Drogerien zu bekommen und kostet wenige Euro. Die Materialmischung im Innern der Sohle erwärmt sich, sobald sie mit Sauerstoff in Berührung kommt und liefert für mehrere Stunden Wärme. Leider sind diese Sohlen nur Einwegprodukte und verursachen viel Müll, wenn man sie häufiger benutzt. Für Vielfahrende bieten sich eher Modelle an, die mit elektrischer Energie heizen. Es gibt einfachere Versionen mit externem Akku, der an der Socke oder dem Hosenbein angebracht werden muss, oder aufwändigere Modelle, die einen in der Sohle integrierten Akku haben. Digitsole bietet sogar eine Heizsohle an, die darüber hinaus noch verschiedene Fitnessparameter misst: Zum Beispiel die zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien oder, wenn man zu Fuß geht, auch die Anzahl der Schritte. Über eine Smartphone-App wird die Sohle kontrolliert und die Heizung eingestellt – je nach Temperatur soll der Akku zwei bis acht Stunden halten. Die Preisempfehlung liegt bei 199 Euro, die Sohle wird von vielen Anbietern aber deutlich günstiger verkauft. Info: https://ciclosport.com/digitsole/

 

Ausprobiert: Hüftgold

Hiplock DXF. Die Spezialität des britischen Herstellers sind direkt am Körper tragbare Fahrradschlösser, zum Beispiel Kettenschlösser, die sich wie ein Gürtel tragen lassen. Auch Bügelschlösser sind im Angebot. Das Modell DX besitzt zwei lange Haken, mit denen es in den Hosenbund gesteckt werden kann. Die DXF-Version kommt zusätzlich mit einer Rahmenhalterung, die eine Alternative zum Transport an der Hüfte bietet.

Das Schloss hat einen kurzen Bügel aus gehärtetem Stahl mit einem Innenbereich von etwa 15 mal 8,5 Zentimetern. Damit muss man sich eine Abstellgelegenheit gut aussuchen. An Fahrradbügeln und Verkehrsschildern lässt sich ein Rad aber problemlos anschließen. Mit etwas über 1.100 Gramm ist es recht schwer und wirkt damit sehr solide und vertrauenerweckend, was von der Sold Secure Gold-Zertifizierung unterstrichen wird. Trotz des Gewichts funktioniert der Transport im Hosenbund erstaunlich gut. Zunächst ist man recht skeptisch, ob das gut gehen kann, aber nach etwas Eingewöhnungszeit vergisst man das Schloss während der Fahrt beinahe, weil es sicher sitzt und das Gewicht an der Hüfte zudem kaum zu spüren ist. Will man das Rad anschließen, erweist es sich als sehr komfortabel, das Hiplok einfach von der Hüfte zu pflücken, anstatt sich ins Rahmendreieck zu beugen. Die Rahmenhalterung ist dennoch eine praktische Erweiterung. Denn nicht immer ist ein Hosenbund verfügbar, wenn zum Beispiel ein Mantel getragen wird oder ein Kleid, ist diese Art der Befestigung unpraktisch bis unmöglich. Auch bei längeren Fahrten, bei denen das Schloss selten benötigt wird, ist die Halterung eine gute Sache.

Auch in der Halterung sitzt das Schloss recht sicher, bei gröberen Fahrbahnunebenheiten klappert es lediglich ab und zu etwas. Wer mit Flaschenhaltern fährt, muss allerdings einen davon opfern. Der Preis liegt bei 89,90 Euro.

Infos beim Hersteller (englischsprachig) oder beim Importeur.

 

Sicher vor Anker gehen

Abus Wandanker. Aus Kellern werden viele Fahrräder gestohlen. Hier können Diebe in Ruhe arbeiten, die Kellertüren sind oft leicht zu überwinden und die darin verwahrten Fahrräder oft nicht ab- geschweige denn an einem festen Gegenstand angeschlossen, denn so etwas findet sich häufig nicht. Abhilfe schafft ein Wandanker von Abus, der, einmal an der Wand oder auf dem Boden befestigt, nur mit großem Aufwand wieder zu entfernen ist, weshalb man in Mietshäusern besser eine Genehmigung einholt. Eines der Modelle ist der Wand-Boden-Anker WBA 75 mit einem 14 Millimeter starken Bügel aus gehärtetem Stahl, an dem man ein Fahrrad mit einem hochwertigen Schloss vor dem Zugriff von Dieben bewahren kann. Der Halter kostet 69,95 Euro. Es sind auch weitere Versionen erhältlich, sowohl günstigere als auch teurere.

Infos zu den Wand-Boden-Ankern gibt es beim Hersteller. 

 

Universalmagnet

Fidlock Twist für Abus-Faltschloss. Und noch mal Abus: Für die Rahmenhalterung der Bordo-Faltschloss-Familie gibt es nun eine Version, die auf die Magnethalterung von Fidlock passt. Der Clou an der Sache: Die Schlosshalterung kann ganz einfach gegen den Fidlock-Flaschenhalter getauscht werden. Das Twist-System wird einfach an den Flaschenhalterösen befestigt. Je nach Bedarf kann dann eine Fidlock-Trinkflasche, die Werkzeugbox oder eben die Schlosshalterung angebracht werden, ohne Schrauben lösen zu müssen. Die Schlosshalterung ML-BordoMount ist geeignet für die Bordo-Modelle BORDO 6000/90, 6100/90 sowie 6000A/90. Sie kostet 29,99 Euro und ist im Fachhandel und auf www.fidlock-bike.com/ erhältlich.

 

Kleine Räder, große Lasten

Croozer-Anhängerdeichsel für Falträder. Auch kleine Räder können viel ziehen: Für Falt- und Kompakträder mit Laufradgrößen von 16 bis 20 Zoll bietet Croozer eine eigene Deichsel, die an alle Anhänger des Herstellers ab Modelljahr 2018 passt. Sie soll sich leicht montieren lassen und ist abschließbar. Der Preis liegt bei 60 Euro. Infos gibt es auf der Herstellerseite www.croozer.com.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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